Kryochirurgie


Kryochirurgie bewirkt Abtötung von bösartigem Gewebe durch extreme Kälte. Intrazelluläre Eisbildung führt zur Zellzerstörung. Bei einer Temperatur von –50ºC beträgt die Nekroserate von Tumorgewebe 100%.Unter Ultraschallkontrolle werden je nach Größe des Tumors ein bis sechs Kryosonden eingebracht. Die 3,2 mm dicken Sondenspitzen werden durch flüssigen Stickstoff auf -195ºC gekühlt. Thermomeßsonden überwachen die Gewebetemperatur. Die Erscheinungsform des Eisballs gestattet die laufende sonographische Kontrolle des Gefrierprozesses und die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes. Gesundes Leberparenchym wird durch diesen gezielten Einsatz geschont.
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